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Oh nein! Ein Lahmarsch-Blog!!!

Genau das ist er nämlich, ich muss es wohl zugeben. Zwei Beiträge in zwei Wochen ist alles andere als fürstlich, aber ich habe noch nicht herausgefunden, was ich in dem Blog überhaupt alles unterbringen möchte und was nicht. Na ja, letzteres ist einfacher, denn eines möchte ich auf keinen Fall hier hereinstellen: Konkrete Beispiele und Fakten über die Arbeit an meinem aktuellen Projekt „DeadAlus“. Nicht weil ich interessierten Lesern das vorenthalten möchte! Aber ich brauche die Spannung, dass niemand weiß, was in meinem Roman geschieht, es inspiriert mich und treibt mich voran, es ist mir geradezu wie die Möhre, der ich beim Schreiben wie ein hungriger Gaul hinterher galoppiere: Die Vorstellung, was für ein Gesicht der unvoreingenommener Leser machen könnte, wenn er/sie die Welt betritt, die ich gebastelt habe, wenn ihn die ersten Wendungen anfallen, wenn am Schluss alle Fäden zusammenlaufen.

Etwas über die Entstehungsprozesse von DeadAlus zu verraten wäre wie von dieser Möhre abzubeißen – irgendwann wäre ich schon satt, ehe ich das Ziel erreicht hätte. Wozu dann noch gallopieren?

Vielleicht wäre es eine Idee, die „technischen Hintergrundüberlegungen“ hier unterzubringen, so ähnlich wie im vorherigen Beitrag über das „Geschichtennetz“. Das hat den Vorteil, dass ich dazu gezwungen werde flüchtigen Eingebungen eine klare Gestalt zu geben, in Form eines Beitrags nämlich, und für den einen oder anderen mögen diese Gedanken ja sogar hilfreich sein.

Nun denn, dann werde ich mich mal wieder an die Arbeit machen. An so einem verregneten Tag zieht einen wenigstens nichts vom Rechner fort Ciao! Alf.

1.9.07 13:40


Könnern über die Schulter gekuckt: Tristopolis.

Zur Zeit lese ich dieses wunderbar morbide Kleinod von John Meaney: "Tristopolis"; zwar bin ich erst auf Seite 100 von etwas über 500, aber bisher hält die Buchinfo, was sie verspricht: Es ist ein krasser Genremix aus Science Fiction, Horror und Mystery und verbreitet schon von der ersten Seite ab eine ausgesucht beklemmende Atmosphäre!

Im Montsegur Autorenforum wurde öfters einmal das Thema "Informationsvermittlung" diskutiert; wie vermittle ich als Autor meinen Lesern wichtige Informationen, ohne zu langweilen? Meaney hat eine wunderbare Art das Storyuniversum von "Tristopolis" zu vermitteln: Überaus indirekt und immer in Handlung verwoben. Deswegen erlaube ich mir auch ein Beispiel hier anzubringen (keine Angst, es werden hier keine entscheidenden Wendepunkte des Romans verraten!)

So geht Protagonist und Bulle Donal Riordan gleich am Anfang des Romans durch die Eingeweide der "Energiebehörde" von Tristopolis und erfährt dort, wie man aus den Knochen der Verstorbenen die Energie für die Stadt gewinnt.

Die Information die Meaney vermitteln will: Es ist eine beklemmende, verdrängenswerte Art Energie zu gewinnen. Seine Art sie zu vermitteln:

[...] Doch nach dem Tod, wenn selbige Knochen Bestandteil eines Meilers sind, stöhnt und heult der Nekroflux, dessen Wellen von der inneren Struktur der Knochen gebeugt werden, und erweckt die Erinnerung der Toten wieder zum Leben.

"Aber nicht in einem zusammenhängenden Ganzen", sagte Malfax Cortindo. "Es sind nur bunt gemischte Erinnerungsfragmente von zweitausend Individuen. Dieses Konglomerat denkt und empfindet in Wahrheit gar nichts."

Donal blieb stehen und schaute zu den langen, geraden Reihen der Reaktoren zurück.

"Nicht einmal Schmerz?"

"Nein." Malfax Cortindo sah ihn lange an, dann tippte er mit seinem Stock auf den Boden. "Das erzähle ich zumindest jedem, der mich offiziell fragt. Verstehen Sie, Lieutenant?" [John Meaney, Tristopolis, Seite 29]

Man beachte die tolle Verzögerung, gleich zwei Handlungen, ehe die Auflösung kommt. Malfax sieht ihn lange an, tippt mit dem Stock auf den Boden und bricht dann erst mit der Wahrheit hervor, vollkommen indirekt außerdem, und gibt ihr damit ein erdrückendes, beklemmendes Gewicht!

Man beachte außerdem die stimmungsfärbende Kraft der Begriffe: "Nekroflux" , brrrr!

Ciao!

Alf.

 

3.9.07 19:35


Out Of Order - Einstweilen und

Hallo allerseits!

Erstmal danke an Rabe für den Hinweis mit der Schriftgröße, so ists vielleicht wirklich etwas angenehmer. Jedenfalls muss ich nach vier mickrigen Beiträgen diesen Blog hier schon auf Eis legen. Warum?

Ich hab mir zu viel aufgehalst, Bücher rezensieren bei Buchwurm.info, Musik rezensieren auf Metalspheres.de, ein zweites Buch schreiben, dazu eine Vollzeitbeschäftigung UND noch die regelmäßige Pflege eines Blogs, neben so Kleinigkeiten wie Haushalt und Co. sind mir zu hart. Das und mahnende Medizinerworte zwingen mich die Bremse reinzuknallen.

Aber natürlich nicht auf ewig. Spätestens Anfang Dezember, wenn ich nicht mehr Vollzeit tätig bin, sieht die Sache (hoffentlich) anders aus.

Sicher werde ich ab und an Zeit für einen Beitrag finden. Aber bei weitem nicht so oft, wie ich mir das wünsche. Deswegen dieser Hinweis und danke an alle, die so eifrig mitgelesen haben. Auch wenns bisher nur ein einziger einigermaßen gehaltvoller Beitrag war. Bis jetzt

Ciao!

Alf.

 

17.9.07 19:27





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